Replay-TV

Ab Oktober muss man Werbung schauen, um Werbung zu überspringen

Ab dem 4. Oktober heisst's für die Replay-TV-Kundschaft: Zwangswerbung schauen oder höhere Gebühren zahlen. Das gilt für viele Sender aus der Schweiz und dem restlichen deutschsprachigen Raum.



(Source: tynyuk / AdobeStock)
 

Ab dem 4. Oktober gibt es im Replay-TV erzwungene Werbung - ausser man bezahlt mehr. Wie "SRF" schreibt, gilt das neu bei vielen deutschsprachigen Privatsendern. Betroffen sind fast alle Sender der Mediengruppen RTL Deutschland (etwa RTLZwei, Vox), Seven.One Entertainment Group (etwa Prosieben, Sat.1, Kabel Eins) und CH Media (etwa TV24, TV25, S1, 3+).

Die Zuschauerinnen und Zuschauer erhalten Werbungen im Replay-TV in drei Formaten. Zu Beginn des Replay-Programms werde ein Werbespot von 5 bis 7 Sekunden abgespielt, wie man es bereits von Plattformen wie etwa Youtube kennt. Pausiert jemand den Live- oder Replay-Modus, erscheint eine statische Displaywerbung. Möchte jemand die langen Fernseh-Werbeblöcke überspringen, muss die Person erst zwei bis drei Spots von maximal 130 Sekunden schauen. Das sei noch immer kürzer als der übersprungene Werbeblock.

Wer um diese erzwungene Werbung herumkommen will, muss mehr bezahlen. Wieviel, ist aber noch nicht bekannt. Die Preisgestaltung obliege den Verbreitern, zu denen etwa Swisscom, Salt und Sunrise gehören. Das könne auch preisliche Variationen bedeuten. Entsprechende Abonnenten haben nicht nur keine Werbung mehr, sie können auch jeweils gezielt und direkt ans Ende der Werbeblöcke springen.
 

Die Werbebranche profitiert

Der Profiteur dieser neuen Massnahmen ist die Werbebranche. Sie kann gemäss Bericht eine neue Zielgruppe und mehr Reichweite erschliessen. Ausserdem erhalte die Zwangswerbung mehr Aufmerksamkeit, weshalb sie teurer verkauft werden kann als bisherige Reklame.

Nicht alle Sender seien dabei. SRG, ARD, ZDF, ORF und französischsprachige Sender machen noch nicht mit, wobei SRG die Möglichkeiten derzeit abkläre. Die entsprechenden Gespräche seien noch ergebnisoffen. Die Schweizer Telkos befürchten indes, dass der Ärger über die Zwangswerbung oder die zusätzlichen Gebühren an ihnen hängen bleibt.
 

Source: CEToday

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